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Kundenforschung: von zufriedenen Kunden zu loyalen Kunden

Ronald Meeuwissen

Kim van der Zande

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Kundenzufriedenheit ist für jedes Unternehmen von enormer Bedeutung, aber es gehört mehr dazu als nur zufriedene Kunden. Wir wollen Fans gewinnen. Menschen, die nicht nur weiterhin bei uns kaufen, sondern auch allen erzählen, wie cool wir sind. Wie erreichen wir das? Durch gute Kundenforschung. Sie hilft Ihnen herauszufinden, was Ihre Kunden wollen und erwarten. In diesem Blog erfahren Sie, wie Sie aus zufriedenen Kunden echte Fans machen.

Kundenforschung aufsetzen: Schritt-für-Schritt-Plan

Wenn Sie Kundenforschung betreiben wollen, ist es wichtig, einen Schritt-für-Schritt-Plan aufzustellen, der Ihnen hilft, den richtigen Kurs einzuschlagen. Wir listen die Schritte für Sie auf.

Schritt 1: Die Bedeutung eines gut durchdachten Forschungsplans

Dies ist das Fundament eines soliden Gebäudes – ohne dieses Fundament könnte Ihre Forschung ins Stocken geraten. Es zwingt Sie dazu, über Ihre Ziele nachzudenken. Möchten Sie zum Beispiel verstehen, warum Kunden sich über ein bestimmtes Produkt beschweren? Oder wollen Sie wissen, warum andere es so sehr lieben? Weitere Beispiele sind:

  • Sie stehen ganz am Anfang und möchten Ihre Zielgruppe kennenlernen

  • Sie möchten Ihre Produktpalette schärfen oder erweitern

  • Sie möchten wissen, wie Ihre Kunden Ihr Unternehmen wahrnehmen

Die Definition Ihrer Ziele hilft dabei, gezielte Fragen zu formulieren. Gute Fragen sind der Schlüssel zu wertvollen Antworten.

Schritt 2: Festlegung Ihrer Forschungsziele in Ihrer Kundenbefragung

Der zweite Schritt ist wie das Setzen von Wegweisern auf Ihrer Reise: Sie führen Sie dorthin, wo Sie hin wollen. Um diesen Schritt erfolgreich zu meistern, setzen Sie sich SMART-Ziele. Sobald Ihr Ziel feststeht, zeigt es Ihnen die richtige Richtung, indem Sie spezifische, messbare, attraktive, realistische und terminierte Forschungsziele aufstellen.

Dafür steht SMART. Ein Beispiel für ein SMART-Ziel ist, dass Sie innerhalb von drei Monaten die Kundenzufriedenheit in einer bestimmten Region messen möchten. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse können Sie die Ziele zur Verbesserung Ihrer Dienstleistungen formulieren.

Step 3: Aktionsplan

Sobald Sie die Ergebnisse der Schritte 1 und 2 zusammengetragen haben, ist es an der Zeit, Ihre Kundenbefragung zu präzisieren. Es sollte nun genau klar sein, was Sie untersuchen wollen: Zu viel auf einmal zu wollen, ist eine bekannte Falle. Je schärfer Sie abgrenzen, desto konkreter werden Ihre Ergebnisse sein.

  • Beschreiben Sie Ihre Zielgruppe genau und sammeln Sie bereits vorhandene und relevante Informationen. Berücksichtigen Sie Alter, Wohnort, Einkommensniveau und eventuelle Verhaltensmerkmale.

  • Formulieren Sie Ihre Kernfrage. Dabei nennen Sie auch direkt relevante Forschungsthemen, die Sie untersuchen müssen, um die Kernfrage beantworten zu können. Beispiel: Was sind die Schlüsselfaktoren, die die Kundenbindung im Einzelhandel beeinflussen, und wie können wir diese verbessern?

  • Wählen Sie die geeignete Forschungsmethode. Idealerweise sollten Sie mit einer internen Analyse beginnen und schauen, welche Daten bereits vorhanden sind. Jetzt ist es an der Zeit, Ihre Daten sprechen zu lassen. Schauen Sie sich Verkaufszahlen, Kundenverhalten, Kundenfeedback und andere Informationen an, die Sie beispielsweise mit einem CRM-System bereits gesammelt haben. Beziehen Sie auch andere Abteilungen mit ein, um ein vollständiges Bild zu erhalten. Wie können Produktentwicklungen zur Kundenzufriedenheit beitragen, und was kann das Marketing aus dem Kundenservice lernen?

Zusätzliche Forschung

Wenn Sie merken, dass diese Schritte keine ausreichenden Erkenntnisse liefern, können Sie sich für eine zusätzliche Kundenforschung entscheiden.

  • Online- oder Offline-Umfragen: Ein Fragebogen enthält Fragen zu einem bestimmten Thema und kann einer Gruppe von Personen sowohl online als auch offline vorgelegt werden. Online-Tools wie Google Forms und Typeform vereinfachen die Verarbeitung der Antworten, während Offline-Fragebögen in Geschäften, auf Festivals und bei Veranstaltungen zusätzlichen Kontext liefern können. Ein praktischer Tipp: Ein Online-Fragebogen kann auch offline genutzt werden. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass er vor Ort auf einem Tablet ausgefüllt wird, was bei der Verarbeitung Zeit spart.

  • Umfrage (Poll): Eine Kurzumfrage ist eine schnelle Online-Befragung mit einer Frage und mehreren Antwortmöglichkeiten. Eine Strichliste ist eine ähnliche Offline-Methode mit Häkchen bei den Antworten. Sie bieten schnelle Einblicke in Kundenmeinungen und können bestehende Umfrageergebnisse verifizieren oder den Bedarf an einer umfassenderen Forschung ermitteln.

  • Interviews: Ein Interview ist eine persönliche Forschungsmethode, bei der Kunden Fragen einzeln beantworten. Es liefert tiefgründige Einblicke, ist aber bei geringen Fallzahlen weniger zuverlässig. Die Zuverlässigkeit kann durch die Kombination mehrerer Interviews mit anderen Methoden erhöht werden. Ein strukturierter Interviewleitfaden und die Fähigkeit, sich gut in den Befragten hineinzuversetzen, sind entscheidend für ein erfolgreiches Interview.

  • Kundenpanel oder Fokusgruppe: Ein Kundenpanel besteht aus registrierten Personen, die Sie zu unterschiedlichen Zeiten konsultieren – meist online, etwa über eine private Facebook-Gruppe. Eine Fokusgruppe ist ein Live-Gruppeninterview, bei dem die Teilnehmer miteinander und mit Ihnen in Dialog treten. Es ist wichtig, das Gespräch so zu lenken und zu moderieren, dass jeder zu Wort kommt. Auf diese Weise können Sie auch verbale und nonverbale Signale wahrnehmen.

Im Streben nach geschäftlichem Erfolg ist die Kundenzufriedenheit ein unschätzbares Gut, das es zu pflegen gilt. Doch in der dynamischen Welt von heute ist Zufriedenheit nicht mehr das Endziel, sondern nur der Ausgangspunkt. Wir haben gelernt, dass der wahre Erfolg darin liegt, zufriedene Kunden in loyale Botschafter Ihrer Marke zu verwandeln.

Denken Sie daran: Kundenforschung ist kein statischer Zustand, sondern ein kontinuierlicher Prozess, der sich an veränderte Zeiten und Trends anpasst. Sie ist die Brücke zwischen Daten und strategischer Entscheidungsfindung, zwischen Wissen und Handeln. Bleiben Sie also nicht stehen. Gehen Sie diesen Weg selbstbewusst weiter, hören Sie Ihren Kunden zu, verstehen Sie, was sie bewegt, und gehen Sie auf ihre Wünsche und Bedürfnisse ein.